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Küchen-News

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erinnern Sie sich noch an Lieschen Müller, ja eben jenes Lieschen, das AMK-Vorstandssprecher Dr. Oliver Streit auf der AMK Vereinsmitgliederversammlung Mitte März in Mannheim in Stellung brachte, um die höchst unterschiedlichen Zahlen von Statistischen Bundesamt, VdDK und GfK zu erklären?

Streit machte klar, dass die Zahlen bei Auftragseingang im Handel von der GfK erfasst werden. Zur Erinnerung: Die GfK meldet bei der Menge: -6,9 Prozent und auch im Wert: -3,8 Prozent. Diese Zahlen stehen nun aber – gütiges Lieschen hilf – im krassen Gegensatz zu den Zahlen, die die Einkaufsverbände bislang gemeldet haben und, ich garantiere, auch zu denen, die noch gemeldet werden. Beispiel gefällig: Der KüchenTreff meldet beim Außenumsatz ein prozentuales Plus von 7 Prozent (bereinigt um Zu- und Abgänge inklusive Ausland), die MHK Group meldet ebenfalls ein Plus von 6,8 Prozent fürs Inland und alle hier tätigen Verbände (mhk, reddy, interdomus, nobel etc.) und bei Garant KüchenAreal gab es sogar ein Wachstum von 8,4 Prozent. Und auch Kiveda/küchenquelle, durchaus eine mittlere Hausnummer in der Küchenvermarktung, legte nach eigenen Angaben gut zweistellig zu.

Ja, ich gehe tatsächlich davon aus, dass alle Handelskooperationen, alle Küchenhändler bis auf ganz wenige Ausnahmen deutlich über dem Marktwachstum liegen. Wie sollte es auch anders sein, in unserer heilen Küchenwelt? Und weil es grade wieder so gut läuft, werden die Marktteilnehmer auch in diesem Jahr alle wieder deutlich über dem Markt wachsen. Die armen Schweine, die da nicht mithalten können, kennen Lieschen Müller eh nicht.

Ob Christoph Fughe Lieschen Müller kennt, weiß ich nicht. Aber er hat mit Oliver Faulstich endlich den adäquaten Partner kennengelernt, der ihn und seine Störmer Küchen nach vorne, bzw. besser gesagt die PS von Störmer Küchen auf die Straße bringen kann. Rechtzeitig kennengelernt hat Fughe seinen Investor gerade in dem Moment, als ihm das Benzin auszugehen drohte. Ich traf mich mit Oliver Faulstich und Christoph Fughe am Rande der MHK-Tagung in Berlin. In Zeiten, in denen die Investoren nicht gerade pfleglich – siehe Warendorf/CoBe – mit ihren Engagements umgehen, wirkt Faulstich geradezu vertrauenserweckend. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass es Fughe mit vollem Tank nicht aus

der Kurve wirft, hofft Ihre Stefanie Willach

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