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Küchen-News

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie das aktuelle küchennews-Heft in der Hand halten, geht es Ihnen vielleicht wie mir. Sie halten einen Moment inne und denken an Matthias Weiß, der viel zu früh von uns gegangen ist. Sie denken an Gerd Bulthaup, der es wie kein zweiter verstanden hat, seine Küchenmarke und den Küchenmarkt zu prägen.

Gerd Bulthaup sieht sein Vermächtnis nun bei Marc O. Eckert in sicherer Hand. Peter Wulf habe ich leider persönlich nicht gekannt, die Trauermitteilung zeigt aber, wie er sein Unternehmen „ninka“, dass heute von seinem Sohn Henning Wulf geführt wird, intensiv begleitet hat. Die letzten Monate – wir berichteten über den Tod von Gerd Strickmann, Martin Plümer sowie Matthias Geier und Thomas Kredatus, die ebenfalls viel zu früh gehen mussten – hat uns allen vor Augen geführt, wie endlich unsere, aber auch unsere gemeinsame Zeit ist. Deshalb lassen Sie es ein bisschen ruhiger, ein wenig achtsamer angehen. Auch wenn Ihre Gedanken in einem weiteren Schritt schon wieder bei den Hausmessen oder sonstigen anstehenden Ereignissen sind.

Ein Sabbatical hatten sich Michael Dahmen und Guido Melcher nach ihrem Aus bei Meda Küchen genommen. Die beiden haben kein böses Wort über ihren ehemaligen Geschäftspartner, die Tessner-Gruppe, verloren und trotzdem wurde man das Gefühl nicht los, dass die Meda-Mitbegründer – Ideengeber waren wohlgemerkt Hans Dieter Wellmann und Hajo Tessner – rausgekegelt wurden. Beide sind jung, stehen mitten im Leben und starten jetzt gemeinsam mit den befreundeten Unternehmen Joppe/Braunschweig und Thelen/Nettetal ein neues Projekt. Wir haben lange mit der Meldung hinter dem Berg gehalten, doch jetzt ist es nach meiner Meinung Zeit, den festsitzenden Deckel über dem Projekt zu lüften. Michael (Mike) Dahmen und Guido Melcher melden sich mit einem neuen Handelsprojekt zurück. Wie sollte es treffender heißen als „Der Küchenmacher“.

Weiter berichten wir in dieser Ausgabe ausführlich über Kiveda, die Schließung von vier Standorten und die Trennung von leitenden Mitarbeitern. Die Kiveda/küchenquelle-Macher geben sich größte Mühe, ihre Story als Erfolgsstory zu verkaufen, dennoch bleibt ein Beigeschmack, der nachdenklich macht und an den Erfolgsmeldungen zumindest zweifeln lässt. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis Kiveda/küchenquelle in ruhigerem Fahrwasser segelt.

Keinen Zweifel habe ich im Übrigen daran, dass sich die Tahoe-Eigner, die bosnische Familie Hastor, von Max Müller und Ipek Demirtas übers Ohr gehauen fühlt, die Zivilklage gegen die beiden ehemaligen Alno-Manager spricht Bände. Und doch werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich – falls Müller und Demirtas Tahoe tatsächlich übers Ohr gehauen haben – um eine Gaunerei unter Gleichen handelt. Sie verstehen bestimmt, wie ich das meine,

Ihre Stefanie Willach

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