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Köln kommt aus der Deckung: Living Kitchen 2021 als erstes globales Küchenevent nach der Krise

Das Living Kitchen-Team kommt aus der Deckung

Noch in der Corona-Pandemie kommen die Kölner Messemacher aus der Deckung: Zwei Jahre nach dem Ende der LivingKitchen 2019 und nach der Absage der Eurocucina 2020 soll die Kölner Messe 2021 das erste Küchen-Event mit globaler Strahlkraft sein, das wünschen sich zumindest Matthias Pollmann und Bernd Sanden, in Köln verantwortlich für die Branchenmesse.

Nach einem herausfordernden und in vielen Phasen unkalkulierbaren Jahr 2020 werde die Veranstaltung nicht nur zum Treffpunkt einer gesamten Branche, sie soll zum Jahresstart 2021 (18.-24. Januar) auch deutliche Impulse für eine Normalisierung und Konsolidierung in der Küchen- und E-Geräteindustrie sowie im Küchen- und Möbelhandel setzen und wichtige Wachstumssignale aussenden. „Acht Monate vor dem Messe-Doppel imm cologne/LivingKitchen können wir – trotz aller aktuellen, durch die Ausbreitung des Coronavirus ausgelösten Unwägbarkeiten und Krisenerscheinungen – mit einem Schuss Zuversicht auf das kommende Event blicken. Es gibt Anzeichen dafür, dass wir wieder Optimismus wagen können, auch wenn wir momentan noch eine extrem schwere, problembeladene Zeit zu überstehen haben,“ betont Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement bei der Koelnmesse. Und weiter: „In der gegenwärtigen Situation konnte die Coronavirus-Pandemie zwar noch nicht gestoppt werden konnte, verschiedene Indikatoren deuten aber vielerorts auf eine notwendige und sehnlichst gewünschte Trendwende hin“. „Das Jahr 2020 wird als eines der schwierigsten und denkwürdigsten in die Geschichte eingehen,“ ergänzt Bernd Sanden, Direktor der LivingKitchen. „Positive Ergebnisse in der internationalen Möbel- und Einrichtungsbranche sind im laufenden Jahr kaum zu erwarten. Dafür sind die bisherigen Einschnitte zu gravierend. Aber gesamtwirtschaftlich gibt es gerade für Deutschland trotz der derzeit widrigen Großwetterlage Prognosen, die mittel- bis langfristig auch wieder Mut machen. So rechnen die fünf größten deutschen Wirtschaftsinstitute für das laufende Jahr zwar insgesamt mit einem Minus der deutschen Wirtschaftsleistung von 4,2 Prozent Doch im kommenden Jahr soll es wieder bergauf gehen. Für 2021 wird ein Wachstum von 5,8 Prozent vorhergesagt.“

Genau wie die Macher von KüchenMeile A30 und area 30 hoffen die Kölner Veranstalter natürlich auf die Durchführbarkeit ihrer Veranstaltungen. Ob die Corona-Krise dies allerdings zulässt, darf ohne Skrupel mit einem Fragezeichen versehen werden.

Natürlich ist der geplante Termin der LivingKitchen zum idealen Zeitpunkt, nach dem Krisenjahr 2020 würden sich sicherlich auch die Hausgerätehersteller, die im Einbausegment tätig sind, nach einer abgesagten IFA  2020 auf eine Präsentationsfläche im Rahmen einer internationalen Branchemesse freuen.

Die Kölner jedenfalls sind überzeugt, dass die LivingKitchen 2020 unter positiven Vorzeichen stattfinden kann. „Von dieser positiven Entwicklung wird auch die deutsche Küchenindustrie profitieren, zumal man davon ausgehen kann, dass gegen Ende des Jahres auch in anderen Ländern eine gewisse Entspannung festzustellen sein wird. Die kommende LivingKitchen wird also voraussichtlich zu einem idealen Zeitpunkt stattfinden. Wir gehen  davon aus, dass es   zum Jahresende zu einer Nachfragebelebung sowohl im Inland als auch in zahlreichen Exportmärkten kommen wird, “ prognostiziert Matthias Pollmann


Vor diesem Hintergrund werde die LivingKitchen 2021 zu einem entscheidenden Gradmesser, inwieweit die weltweit führende deutsche Küchenindustrie wieder an den erfolgreichen Geschäftsverlauf der Vor-Corona-Zeit anknüpfen kann. Mit Nachdruck arbeitet das LivingKitchen-Team derzeit daran, die konzeptionellen und organisatorischen Vorgaben umzusetzen, um somit optimale Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Messeverlauf zu schaffen.

Im Mittelpunkt der kommenden Veranstaltung werden natürlich die Aussteller aus dem In- und Ausland stehen, die in Köln ihre aktuellen Innovationen präsentieren. „Doch auch die nächste LivingKitchen wird wieder weitaus mehr als eine Produktschau sein“, erklärt Bernd Sanden. Dem Anspruch einer ganzheitlichen Darstellung der Themenwelt Küche und Kochen, Wohnen und Ernährung bildet die LivingKitchen auch viele gesellschaftliche Entwicklungen ab, die der Einrichtungsbranche Impulse vermitteln. Wichtiger Bestandteil der LivingKitchen 2021 werden die Themen Connected Living und Smart Home sein, die vereint unter dem Namen Connect   in der neuen Messehalle 1plus umgesetzt werden. Im neuen Umfeld werden branchenübergreifende Konzepte im Bereich der vernetzten Home-Automation im Kontext von Lifestyle-Marken präsentiert.




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