Der Löhner Küchenmöbelhersteller Nieburg Küchen befindet sich zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte in schwersten Turbulenzen. Geschäftsführer Andreas Assner will den Fortbestand des Unternehmens sichern.
Zum 1. April 2016 ist Andreas Assner bei dem angeschlagenen Küchenmöbelhersteller Nieburg Küchen eingestiegen. Assner kämpft um die Zukunft des Unternehmens und um seine eigene Reputation.
Der neue Finanzvorstand der Alno AG Christian Brenner informierte heute in einer Mitarbeiterversammlung die Belegschaft bei Wellmann über die Pläne des Investors, insbesondere über die geplanten Personalmaßnahmen.
schon immer gab es Handelsformen, die dem Küchen- und Möbelfachhandel Furcht einjagen sollten. Ich erinnere an Vorwerk und Brugmann, an Astroh, Vesta Küchen, diverse Direktvermarkter und die Furcht, dass die Küchenfachmärkte im Stil von Küchen Aktuell oder Meda Küchen den Fachhandel ausrotten würden. Nichts ist geschehen, der Küchenfachhandel erreicht laut GfK mit einem Vermarktungsanteil von 27 Prozent Steigerungsraten und auf den klassischen Möbel- und Einrichtungsfachhandel fallen nahezu 50 Prozent.
Als Internet-Start-up gefeiert, blieb der richtige Erfolg aus. Die Bilanz des Küchenvermarkters bleibt hinter den Erwartungen zurück. Hätte die Kiveda Holding nicht Küchen Quelle übernommen, würde wohl heute niemand mehr über den Internethandel reden.
Strasser Steine hat sich nach den Worten von Mehrheitseigner und Geschäftsführer Johannes Artmayr in den vergangenen Jahren zum größten Verarbeiter von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein in Mitteleuropa entwickelt. Das Unternehmen mit „dem weltweit modernsten Produktionsstandort“ in St. Marin im Mühlviertel hält in Österreich einen Marktanteil von 70 Prozent und verarbeitet jährlich 17.500 Küchenkommissionen, bestehend aus 55.000 Elementen. In Deutschland ist Strasser Steine mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Kösching, die von Klaus Ablassmeier geleitet wird, mittlerweile flächendeckend tätig.
Häcker Küchen sichert sich die Markenrechte an der 2014 in Lizenz erworbenen Gerätemarke auf ewige Zeiten. Das Unternehmen will sein Engagement in der Komplettvermarktung weiter ausbauen.
In Zeiten, in denen die etablierten Küchenmarken eher schwächeln denn Freude bereiten, setzt der schwäbische Küchenhersteller Leicht Küchen AG seinen Weg zur weltweit anerkannten Marke unbeirrt fort. Leicht zählt zu den Top Ten der deutschen Küchenmöbelindustrie und erzielte 2016 einen Umsatz von über 120 Mio. Euro.
Der schwedische Nobia Konzern meldet für 2016 ein kleines Umsatzplus und höchst unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Ländern. Der Verkaufs von Nobia habe zu eine Verbesserung der Marge beigetragen.
Gestern fand bei der Alno-Tochter Wellmann im Vorfeld der heute einberufenen ordentlichen Betriebsversammlung eine außerordentliche Betriebsversammlung statt, in der der Betriebsrat über den Verhandlungsstand des von Investor Tahoe/Prevent eingeforderten Sanierungskonzeptes berichtet.
Prevent – der neue Großaktionär von Alno – ist ein solches Schreckgespenst für den Automobilzulieferer Grammer, dass dieser ein chinesisches Unternehmen zum strategischen Partner und Aktionär macht.
Niemand hätte es wohl anders erwartet. Deutschlands Nummer 1 in Sachen Küchenproduktion kann erneut kräftig wachsen. Ein sichtlich zufriedener Dr. Lars Bopf präsentiert aktuell das Zahlenwerk der Verler.
Das Aufsichtsratsmitglied Henning Giesecke hat in der heutigen Sitzung (9.2) des Aufsichtsrats sein Amt niedergelegt. Auf Vorschlag der Tahoe Investors GmbH (Tahoe), die 43,13 Prozent der Stimmrechte kontrolliert, soll Alexander Gerstung als weiterer Vertreter von Tahoe im Aufsichtsrat der Alno AG gerichtlich bestellt werden.
Die GARANT Gruppe mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück und ihre mehr als 1.800 angeschlossenen Handelspartner deutschlandweit unterstützten in ihrem Jubiläumsjahr erstmalig das Deutsche Kinderhilfswerk mit einer Spende in Höhe von 60.000 Euro. Damit würdigt die Unternehmensgruppe das Engagement des Deutschen Kinderhilfswerkes für ein kinderfreundliches Deutschland. Durch die Spende wird neben vielen weiteren Projekten in allen Regionen der Republik auch eine Projektförderung in Höhe von 5.000 Euro für den öffentlichen Kinderspielplatz Limbecker Straße in Dortmund ermöglicht. Hier soll die Spielfläche mit attraktiven Spielgeräten ausgestattet werden. An den Planungen wurde das Schülerparlament der an den Spielplatz angrenzenden Holte Grundschule beteiligt.
Für den französischen Branchenprimus mit Wurzeln im Saarland war 2016 ein Jahr der Bestmarken. Das belegen eindrucksvoll die Kennzahlen des abgelaufenen Kalenders. Schmidt Küchen und Wohnwelten zählt zur deutsch-französischen Schmidt Groupe und die erzielte im Wirtschaftsjahr 2016 einen Umsatzschub von rund 14 Prozent auf nun 500 Millionen Euro.
Nach den deutlichen Umsatzzuwächsen der letzten Jahre will Miele seinen Wachstumskurs mit dem Bau eines zweiten Produktionsstandortes für Waschmaschinen in Polen festigen. Hintergrund: Im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 wird der Konzern aller Voraussicht nach erstmals mehr als 900.000 Waschmaschinen verkaufen, Tendenz weiter steigend. Zugleich produziert Miele im Stammwerk Gütersloh schon jetzt mit sehr hoher Auslastung.
Michael Pasch hat in der Küchenbranche bereits einige Stationen erlebt. Langjährig war er bis 2010 bei Rational Einbauküchen tätig. Danach folgten mehrere Ausflüge in den Küchenhandel und die Hausgeräteindustrie.
Electrolux stellt die Weichen im Vertrieb Elektrohandel neu. Heute übernahm ein neuer Vertriebsleiter die Leitung des Bereiches. Der neue Mann war zuletzt als Geschäftsführer Vertrieb bei Grundig tätig
Da staunten die Mitarbeiter der De Mandemakers Group in Waalwijk am Freitag sicherlich nicht schlecht: vor ihrer Tür waren 16 Kubikmeter Pferdemist abgeladen worden.
2016 soll für die Koelnmesse für lange Zeit das letzte Jahr mit negativem Ergebnis sein: „Ab 2017 schreiben wir nachhaltig Gewinne und erwarten im Durchschnitt Umsätze jenseits der 300 Millionen Euro“, beschreibt Messechef Gerald Böse die Prognosen. „Bereits 2017 wollen wir – ähnlich wie im Rekordjahr 2015 – wieder rund 320 Millionen Euro erreichen.“
bisweilen bekomme ich einen leichten Würgereiz, wenn ich die Veröffentlichungen einiger Kollegen lese. So geschehen auch so eben, beim Lesen von „designlines.de“. Da diagnostiziert eine Journalistin namens Claudia Simone Hoff unter der Überschrift „Living Kitchen – Das Küchen-Burnout“: „Die Hallen der Küchenmesse waren voll. Nur leider mit nicht mit Ideen.“ Weiter schreibt sie über eine Küchenkakofonie, die sich bereits in Mailand abgezeichnet habe.
Eine Woche lang war die Küchenwelt in Köln vereint. Die LivingKitchen bewährte sich als Plattform für die Küchenmöbel-, Zubehör- und Hausgeräteindustrie, daran besteht kein Zweifel. Möbelmesse und LivingKitchen verzeichneten in diesem Jahr mit 150.000 Besuchern einen Rekord. Mit einem Anteil von nahezu 50 Prozent kam fast jeder zweite Fachbesucher aus dem Ausland. Allerdings sind – und dies gehört bei deutschen Messen scheinbar dazu – nicht alle Aussteller zufrieden mit der Veranstaltung. Beklagt wird immer wieder die nicht ausreichende Internationalität der Besucher.
Da ist Ballerina Küchen auf der LivingKitchen ohne Zweifel der große mediale Coup gelungen. Das mittelständische Unternehmen aus Rödinghausen hatte schon zur Hausmesse die Y-Küche, entwickelt vom Architekt und Designerfinder Michael Hilgers, vorgestellt. Die Y-Küche ist die logische Fortsetzung der klassischen Insellösung. Egal ob kleine Stadtwohnung oder großzügiges Haus – die Form der Y-Küche macht aus der Küche eine zentrale Kommunikationsplattform. Sie kann freistehen, an die Wand geplant werden oder aus einer Zeile herausragen.
Traditionell am Messedienstag findet sie statt, die Preisverleihung der Der Kreis Anja Schaible Stiftung. Das aktuelle Stiftungsprojekt umfasste die Entwicklung von kreativen Ideen für die Küche von morgen durch die Studenten der beteiligten Hochschulen Wismar und Furtwangen. Die Resultate wurden dann auf dem Messestand von Der Kreis in Köln ausgestellt.
In Anlehnung an den Leitspruch des Gütersloher Familienunternehmens „Miele – immer besser“ erlauben wir uns die Abwandlung zu „Miele – immer jünger“. Auf der LivingKitchen gab Dr. Axel Kniehl, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, die Zusammenarbeit der Traditionsmarke mit dem Berliner Start-up „Kitchen Stories“ bekannt.
Wirklich angekündigt hatten die Schiltacher ihre Neuheit zur LivingKitchen nicht, umso größer war dann die Überraschung sowohl auf Presse- als auch auf Industrieseite: Hansgrohe präsentierte auf der Möbelmesse in Köln erstmals eigene Edelstahlspülen sowie Spülen-Kombinationen. Der Weg solle wegführen davon, immer nur dann in Betracht gezogen zu werden, wenn die bestehende Armatur ausgetauscht werden müsse, hin zu einem Image als Vollausstatter rund um den Spülbereich.
Wer gleich vier Hausgerätehersteller unter seinem Dach vereint, der muss nicht nur die Klingen für den Kampf im Markt schärfen, sondern auch die Unternehmensprofile. Das ist der BSH auf der LivingKitchen 2017 gelungen. Daneben profilierte sich die Gruppe mit einem kompletten Downdraft- und Muldenlüfter-Programm. Neu aufgenommen wurde das Thema Sous-vide-Garen. Darüber hinaus gab es viele Neuheiten im Bereich Smart Home zu sehen.
Die Mehrbranchenkooperation EK/Servicegroup nahm auf der Living Kitchen zur Entwicklung der Küchenschiene küchenplus und zur Zusammenarbeit mit der Garant Gruppe Stellung. Vorstand Susanne Sorg wies den Weg Richtung Digitalisierung.
Beim EMV ging die langjährige Küchenmanagerin in den Ruhestand, die Nachfolge ist bereits besetzt. Dross & Schaffer verliert einen Mitarbeiter im Norden der Republik und Bauknecht holt sich einen Marketingmanager von Candy.
Nun verlässt wohl noch ein weiteres Vorstandsmitglied die Alno AG. Und damit nicht genug. Dazu sinken Rating und Unternehmenswert. Begründet wird dies mit der schlechten Unternehmenslage. Schwere Zeiten stehen nicht nur für die Mitarbeiter an.
Während der LivingKitchen stellten die Macher der Küchenwohntrends die neue Location und das neue Konzept für die Münchener Messe, die im Jahr 2018 wieder stattfindet vor. Beeindruckend, was die kleine Messegesellschaft im kommenden Jahr stemmen will.
Die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 des slowenischen Geräteherstellers Gorenje liegen vor. Der geschätzte Umsatz der Slowenier konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 1,257 Mrd. Euro gesteigert werden. Das Betriebsergebnis wird auf etwa 38,7 Mio. Euro geschätzt sowie der Nettogewinn auf 8 Mio. Euro. Tonangebend sei hierbei vor allem der Bereich Home Appliances, in dem 1,091 Mrd. Euro Umsatz erreicht wurden, immerhin 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Abschließende, aber ungeprüfte Zahlen veröffentlicht der Konzern Anfang März 2017.