Mit Wirkung zum heutigen Dienstag (21. 3.) nimmt der Hauptgeschäftsführer der Verbände der deutschen Holz-, Möbel- und Fertigbauindustrie seinen Hut. Der 58-jährige Klaas ist mit sofortiger Wirkung ausgeschieden, hat seinen Schreibtisch in Bad Honnef bereits geräumt.
Am 30. März eröffnet Meda Küchen seine 21. Filiale in Bochum. Der größte Küchenfilialist Nordrhein-Westfalens bezieht die ehemaligen Räumlichkeiten von Möbel Limpinsel am Westring 22.
Die insgesamt positive Wirtschaftslage, kontinuierliche Investitionen in Produktion und Administration und nicht zuletzt das Know-How und Engagement der 1.450 Mitarbeiter am Standort in Herrieden spiegeln sich seit Jahren in kontinuierlich steigenden Umsatzzahlen von Schüller Küchen wider
Aufgrund des Partner-Zuwachses im Modul Wohndesign und bei der Aera-Kollektion braucht Garant Modulmanager Marc Mispelkamp insbesondere im Süden Deutschlands Unterstützung bei der Partnerbetreuung. Und diese kommt nun aus den Reihen von GfMTrend.
Zahlenspiele sind eine wunderbare Sache. Wohl den Unternehmen, die nicht börsennotiert sind und die keine exakten Bilanzen veröffentlichen müssen. Kurz nach Erscheinen unserer küchennews-Ausgabe 4/2017, in der wir Bilanzzahlen von Kiveda und Küchen Quelle veröffentlicht hatten, strafte das Unternehmen unseren Bericht Lügen und gab statt der von Geschäftsführer Dr. Bernd Warnick bei uns genannten „über 70 Mio. Euro für 2016“ einen Umsatz von 83,5 Mio. Euro an.
Wenn bei der Alno AG von Einsparungen und Restrukturierung die Rede ist, sind immer die Mitarbeiter die Leidtragenden. Quasi seit dem Börsengang bekommen die Mitarbeiter im Zwei-Jahres-Rhythmus einen Sparkurs verordnet. Auch in diesem Jahr wird die Belegschaft wieder um rund 10 Prozent reduziert. Während die Zahl der zu reduzierenden Arbeitsplätze in Deutschland von 250 auf 140 nach unten korrigiert wurde, sollen im Ausland weiterhin 100 Arbeitsplätze wegfallen. Allerdings sind die Verhandlungen mit den ausländischen Gesellschaften noch nicht abgeschlossen.
Während in den vergangenen Wochen eine Reihe von negativen Meldungen auf den Redaktionsschreibtisch flatterte, meldet sich der Küchenhersteller Eggersmann mit positiven Nachrichten zu Wort.
Wie sollte es auch anders sein: Natürlich war Willi Bruckbauer, Firmengründer und Geschäftsführer von Bora, maßgeblich an der Ideenfindung für die Entwürfe des Architekturbüros Guggenbichler + Wagenstaller für das neue Bora-Verwaltungs- und Trainingsgebäude beteiligt. Dieses entsteht in Österreich, genauer gesagt in Niederndorf in Tirol. Eingezogen werden soll im Mai 2018.
Der vorläufige Insolvenzverwalter von Nieburg Küchen, Hans-Peter Burghardt aus Herford, gibt kräftig Gas. Burghardt beauftragte in der vergangenen Woche die Mentor AG in Trier mit der Investorensuche. Die Produktion läuft nach Gewährung des Massekredits in Höhe von 500.000 Euro weiter, gilt es doch noch einen Auftragsbestand in Höhe von 1,8 Mio. Euro abzuarbeiten.
Nachdem Johannes la Cour, wie bereits berichtet, für seine Küchengruppe am 23. Februar 2017 Antrag auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt hat, zeigte sich der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters im Gespräch mit der Redaktion durchaus optimistisch, was die Weiterführung von Allmilmö, Zeyko und Nolff angehe.
Spektakuläres wie den Kühlschrank mit eingebautem Tablet wird man auf der Roadshow von Samsung zwar vergeblich suchen, aber dennoch gibt es einiges zu sehen. Viele neue und sehr leise Geräte, viel Energieeffizienz. Das neue Lifestyle-Produkt: Side-by-Side-Kombinationen ohne Festwasseranschluss. Und wieder einmal ist bei Samsung das Interesse am Fachhandel erwacht.
Seit geraumer Zeit arbeiten ewe und FM an der konsequenten Umsetzung des „one face to the customer“ Prinzips – d.h., dass Kunden in der Betreuung und Auftragsabwicklung mit jeweils genau einem fixen Ansprechpartner zusammenarbeiten. Jetzt folgt die konsequente Umsetzung auch auf der Leitungsebene und somit wird die Gesamtverantwortung für den Vertrieb in Österreich und Südtirol ab sofort gebündelt.
Martin Winkler, Chief Operating Officer bei LG Electronics, wird das Unternehmen zum 1. April 2017 verlassen. Diese Entscheidung traf er laut Pressemitteilung, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Das Brigitte Export-Team um Kai Menke wird weiter verstärkt. Dabei bedient sich Brigitte Küchen wieder bei Bauformat. Der neue Mann wechselt am 01. September von Löhne nach Hiddenhausen.
Die Villeroy & Boch AG besetzte zum 01. März die Stelle des Vertriebsleiter Küche neu. Der neue Mann ist ein Eigengewächs. Der alte Vertriebsleiter bleibt im Unternehmen. Er wechselt aus gesundheitlichen und privaten Gründen an eine ortsgebundene Stelle im Bereich Key Account.
Es geht Schritt für Schritt voran bei Warendorf- Die Küche GmbH. Jetzt wird auch die Tochtergesellschaft Warendorf Retail in die unternehmerische Freiheit entlassen. Der jetzige Geschäftsführer, von der Mutter CoBe entsandt, Slav Lepenin zieht sich aus der operativen Verantwortung zurück.
Der Gütersloher Hausgerätehersteller investiert zukünftig in junge, innovative Geschäftsmodelle rund um den Einsatz von Elektrogeräten in Haushalt, Gewerbe und medizinischen Einrichtungen.
Der Europa Möbel-Verbund (EMV) stärkt seinen Küchenspezialverband (KSV) mit einem neuen Vertriebsmitarbeiter. Der neue im Team von Willibert Fröschen war zuletzt für Nieburg Küchen und Impuls tätig.
Die Alno-Mitarbeiter in Pfullendorf und Enger haben den Plänen der IG Metall zugestimmt. Dies berichten soeben übereinstimmend Schwäbische Zeitung und Südkurier. Markus Gögele, Sprecher der Alno AG, betont freilich, dass für Alno die Verhandlungen erst dann abgeschlossen sind, wenn die "vorliegenden Interessensausgleiche und Sozialpläne unterschrieben sind."
Nach der Trennung im Juni vergangenen Jahres wagt der frühere Nolte Küchen-Chefdesigner Rainer Kalesse Anfang März den Schritt in die Selbstständigkeit. Dieser Schritt war von vielen in der Branche vermutet worden: Nach Ablauf der Freistellung durch Nolte Küchen am 28. Februar kann er endlich an die Öffentlichkeit gehen. Insgesamt war Kalesse acht Monate abseits des Marktes geparkt.
Mit einem Wachstum von 3,1 Prozent auf 1,311 Mrd. Euro Umsatz zeigt sich Häfele-Chefin Sibylle Thierer zufrieden: „Währungsbereinigt läge das Plus sogar bei 6,1 Prozent, ein erfreulicher Erfolg.“
Nach einem Bericht von Siegfried Volk im Südkurier stehen die Zeichen für die Mitarbeiter in Pfullendorf nicht so schlecht. Ein Vorschlag der Betriebsratsvorsitzenden Waltraud Klaiber habe zu einem vorläufigen Ergebnis geführt, über das die IG Metall-Mitglieder in der kommenden Woche abstimmen sollen.
Der langjährige Vorstandvorsitzende der Pfleiderer-Gruppe verlässt das Unternehmen zum Jahresende 2017 auf eigenen Wunsch. Der Nachfolger ist bereits verpflichtet und wird spätestens am 1. Juli in die Gruppe eintreten.
die vergangene Woche wird ohne Zweifel in die Geschichte der Küchenbranche eingehen. Gleich vier Küchenhersteller stellen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Während die Pleite von Nieburg beinahe erwartet kam, wurde bei der la Cour-Küchengruppe unerwartet der Stecker gezogen.
Der britische Küchenhersteller und Händler Howdens bemüht sich verstärkt um Exportmärkte. Bislang erzielt die Gruppe ihren Umsatz von 1,53 Mrd. Euro nahezu allein im Heimatland Großbritannien. Eine deutsche Niederlassung ist nun schon am Start.
Die Küchenspezialisten in Deutschland machen einen hervorragenden Job. Ihr Anteil an der Küchenvermarktung ist auf nunmehr über 40 Prozent gestiegen. Mit stetigen Zuwachsraten rücken sie dem Möbelhandel auf die Pelle, der seinerseits Anteile verliert.
Die Verhandlungen zwischen der Alno AG, Betriebsrat und Gewerkschaft sind auf einem guten Weg, hören wir aus den gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen. Negativ bewertet wird allerdings die Gewinnwarnung und ein Bericht im „manager magazin“ über „den härtesten Clan in Europa“.
Wer die Twin-Towers von LG in Korea kennt, weiß, dass der koreanische Mischkonzern LG Electronics einen Hang zu großartig dimensionierten Gebäuden hat. Bei der neuen Europazentrale in Eschborn bleibt das Unternehmen seinen Ansprüchen treu.
Die Electrolux AG hat die Zahlen für das vierte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2016 vorgelegt. Der Nettoumsatz für das vierte Quartal 2016 belief sich auf 32,1 Mrd. SEK (3,36 Mrd. Euro), im Vergleich zu 31,8 Mrd. SEK (3,2 Mrd. Euro) im Vorjahreszeitraum, was einer Umsatzsteigerung von rund 1 Prozent entspricht.
Mit Union Knopf ist auch eine bedeutende Zuliefermarke unter den Schutzschirm geschlüpft. Der Schutzschirm soll bei der Konzentration auf die Produktion und den Vertrieb von Köpfen für die Modeindustrie helfen.
Der schwedische Electrolux-Konzern möchte seine Kompetenz im Sous-Vide-Geschäft weiter forcieren. Jetzt sicherten sich die Schweden das Know-how eines amerikanischen Sous-Vide-Startups. Die Technologie ist neu, und am Kochtopf einzusetzen. Electrolux verfügt bislang über Backöfen, die mit dieser Technologie arbeiten.
Abonnenten unserer Zeitschrift küchennews lesen in dieser Rubrik Branchenneuheiten aus der Holz- und Möbelindustrie, Personalien, Neueröffnungen sowie aktuelle Kurzinformationen über Hettich, Smeg und Liebherr.
Die deutsche Vertriebsgesellschaft des polnischen Hausgerätekonzerns Amica forciert ihr Geschäft im Küchen- und Möbelhandel weiter. Der bisherige Küchenchef steigt auf und erhält Unterstützung durch einen Manager der bislang bei der Ekservicegruppe in Bielefeld tätig war.
Bereits zum 1. Januar verpflichtet die MHK Group einen Nachfolger für Michael Spadinger, der im vergangenen Jahr als Exportchef zu Nolte Küchen wechselte. Der neue Mann in Dreieich kommt aus der Schweiz und ist auch für die dortige Gesellschaft tätig.
Ein heiß diskutiertes Thema in der Holz-, Möbel- und Küchenindustrie wird am Donnerstag, den 16. März 2017 vom Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) und dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) im Rahmen eines Symposiums behandelt. Das Symposium läuft unter dem Titel „Neue Regelungen zu Emissionen in Frankreich, in den USA und in China“ und wird im Hotel Dorint an der Messe Köln stattfinden.
Das Amtsgericht in Bielefeld verpflichtete für Nieburg Küchen einen hochkarätigen vorläufigen Insolvenzverwalter. Bei dem insolventen Küchenbauer hat Hans Peter Burghardt von der Kanzlei Burghardt Ernst Bach, die auf Insolvenzen und Sanierungen spezialisiert ist, das Zepter übernommen. Die Produktion läuft in Löhne uneingeschränkt weiter, die Zahlung der Vorlieferanten folgt aus der Insolvenzmasse.
Nach dem für die Branche vollkommen überraschenden Antrag auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens am vergangenen Donnerstag (23.2.2017) läuft die Fertigung bei allmilmö, Zeyko und Nolff nahtlos weiter. Alle Gesellschaften wollen die Möglichkeiten des Insolvenzrechts zur Sanierung aktiv nutzen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Hubert Ampferl.
Diese Woche wird ohne Zweifel in die Branchengeschichte eingehen. Signalisiert sie doch, in welch schwierigem Fahrwasser sich die Nischenanbieter und vor allem die Anbieter für das hochwertige Segment befinden.