Der Kreis hat zum 1. Januar 2017 einen neuen Regionalleiter für Norddeutschland eingestellt. Der Neue soll die Nachfolge von Regionalleiter Dietmar Witt antreten.
Der Machtpoker bei der Alno AG spitzt sich seit Mitte Dezember zu: Nachdem am 15. Dezember, und damit wenige Stunden nach Ende der ersten Annahmefrist am 14. Dezember um 24 Uhr, für den folgenden Vormittag eine Pressemitteilung durch Alno angekündigt wurde, hieß es dennoch bis zum Dienstag warten. Und dann kam am 20. Dezember keine Information über Aktien-Prozentanteile, sondern eine Pressemeldung zu einer Personalie. Und was für eine: Denn Tahoe Investors setzt die starke Frau im Vorstand ab. CFO Ipek Demirtas muss gehen. Sie war nicht mehr zu halten, trotz vorzeitiger Vertragsverlängerung noch im Mai um drei Jahre bis Ende März 2020. Die Entscheidung muss nun aktuell aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden – denn dieser Rauswurf ist teuer und Demirtas lebte Alno.
Die Berbel Ablufttechnik GmbH aus Rheine hat ihre Geschäftsführung erweitert. Neu im GF-Team ist die bisherige Leiterin Buchhaltung. Vom Schweizer Eigentümer wird Beat Ernst in die Geschäftsführung entsandt, er löst den Erling Boller als Geschäftsführer bei Berbel ab.
Kein halbes Jahr stand der Finanzgeschäftsführer auf der Lohnliste von Störmer Küchen. Der Manager hat das Unternehmen bereits verlassen und wechselt zum Jahresbeginn in ein branchenfremdes Unternehmen. Nahezu gleichzeitig nahm der Innendienstleiter von Störmer Küchen, ebenfalls noch nicht allzu lange im Amt, seinen Hut.
Die traditionsreiche deutsche Marke Poggenpohl hat nach langer Suche endlich eine neue Muttergesellschaft gefunden. Der Hersteller von Luxusküchen, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1892 zurückreichen, wurde von Friedemir Poggenpohl gegründet. Seit 2000 gehörte Poggenpohl zur schwedischen Nobia-Gruppe, schon 1987 hatte die ebenfalls schwedische Skane-Gripen-Holding das Unternehmen übernommen. Zahlreiche Managementwechsel, das Missmanagement in USA sowie die unklare Zukunft hatten Poggenpohl stark geschwächt.
Jochen Linke, langjähriger Marketingleiter der Garant Möbel Gruppe, meldet sich in der Küchen- und Möbelbranche zurück. Linke war über 15 Jahre für die Garant Gruppe tätig, davor war er im Produktmarketing und Vertrieb bei Miele tätig. Zuletzt war Linke branchenfremd unterwegs.
Nachdem Der Kreis Niederlande seinen Geschäftsführer Marcel Crezeé und dessen Lebenspartnerin und Marketingchefin von Der Kreis Nelleke Vogel am 16. November mit sofortiger Wirkung freigestellt hatte, wurden nun die Trennungsmodalitäten besiegelt. Am 13. Dezember trafen sich Der Kreis-Inhaber Ernst-Martin Schaible und sein ehemaliger Statthalter in den Niederlanden, Marcel Crezeé. Die Trennung erfolgte im „gegenseitigen Einvernehmen“, wobei über die Hintergründe und Modalitäten – dies zeigt auch die Brisanz – Stillschweigen vereinbart wurde.
Die Gorenje Vertriebs GmbH wird die personelle Besetzung innerhalb der Geschäftsführung in den kommenden Monaten verändern. Der langjährige Geschäftsführer verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.
Ab dem 1. Januar 2017 erhält die Küchen Aktuell GmbH Braunschweig mit allen Filialen die Musterring-Küchenlizenz. Gemeinsam mit Küchen Quelle wurde ein langfristig angelegter Exklusivvertrag für Deutschland vereinbart.
das Jahresendgeschäft lässt in der Branche die Kassen noch mal so richtig klingeln. Nachdem September und Oktober etwas verhalten waren, hat der November nochmals richtig gute Aufträge in die Bücher von Industrie und Handel gespült. Dies hörte ich zumindest auf der GfMTrend-Messe in Bad Gögging sowohl von der Küchenmöbel- als auch von der Hausgeräteindustrie.
Die Weichen für ein gutes Geschäftsjahr 2017 sind in der Küchenmöbelbranche gestellt. Die Küchenbranche bleibt innerhalb der Einrichtungsbranche der Primus. Nachdem der Verkaufsumsatz der Küchenindustrie laut AMK 2015 auf 9,272 Mrd. Euro gestiegen ist, wird im laufenden Jahr mit einem erneuten, deutlichen Wachstum gerechnet. Ob allerdings die 10-Mrd.-Euro-Grenze geknackt werden kann, bleibt abzuwarten.
Rund 250 Anschlusshäuser und über 500 Gäste folgten am 3. und 4. Dezember der Einladung des GfMTrend-Verbandes zur Küchenmesse nach Bad Gögging ins Hotel Monarch. Damit lag das Interesse über der bereits guten Besucherfrequenz des Vorjahres. Sowohl Lieferanten als auch die Verbandsmitglieder werteten den Verlauf der Ordermesse positiv. Dies war insofern abzusehen, als der Verband die sogenannten PAL-Sortimente mit der Industrie bereits durchverhandelt hat.
Mit einer Angebotsänderung machten die Tahoe Investors erneut auf das Übernahmeangebot für die Alno AG aufmerksam. Am 30. November veröffentlichte die Tahoe eine „Änderung der Angebotsunterlage zum Öffentlichen Übernahmeangebot“, die besagt, dass durch die Angebotsänderung die Bedingungen aus dem ursprünglichen Angebot vom 16. Oktober wegfallen, sofern sie nicht bereits eingetreten sind (wie beispielsweise die Kartellfreigabe und die Neubesetzung des Aufsichtsrats). So würden mögliche Unsicherheiten, ob Bedingungen aus dem ursprünglichen Angebot vom 16. Oktober eintreten, ausgeräumt, heißt es von Seiten Alnos.
Durch einen Beschluss vom 1. Dezember wurde der am 18. November beim Amtsgericht Bielefeld eingegangene Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über die Friwa-Küchen Möbelvertriebs GmbH abgewiesen.
Bereits seit 1996 ist Vestel auf dem deutschen Markt aktiv, allerdings bislang nur als OEM-Hersteller und mit Eigen- und Lizenzmarken wie Telefunken, Hitachi, Techwood und Finlux. Im September startete Vestel das erste größere Engagement in der Küchenbranche mit der Produktion einer Marke für die Baumann Group. Vestel produziert für die Baumann Group die Eigenmarke „Burg“. Ab 2017 wollen die Türken nun auch als Marke Vestel in Deutschland auftreten, dann startet nämlich die Einführung der Weiße-Ware-Produkte unter diesem Namen.
Der italienische Beschlägehersteller Salice ist seit 2010 an einem Marktbegleiter beteiligt. Mitte November übernahm Salice das Unternehmen nun zur Gänze, um sein eigenes Produktportfolio abzusichern.
Aktuell ist die Villa Wesco im sauerländischen Neheim-Hüsten das Ziel vieler Weihnachtsmarktbesucher. Das Unternehmen hat rund um die Villa Wesco einen sehenswerten Weihnachtsmarkt etabliert. Neben dem Bereich Konsumgüter ist Wesco im Bereich Einbautechnik aktiv.
Küche& Co nimmt mit über 100 Küchenstudios für sich in Anspruch das größte Franchiseunternehmen im Küchenbereich zu sein. Allein 2016 sei die Zahl der Studios zweistellig gewachsen, heißt es in einer Unternehmensmeldung der Hamburger Otto-Tochter.
Vielfältige Informationen aus dem Küchenmarkt bietet diese Rubrik den Abonnenten unserer Zeitschrift KüchenNews. Diesmal dabei Marko Heim, Mobalpa, VME-Einrichtungspartnerring, die Baumann Group und die Koelnmesse.
Der neue Deutschlandchef der LG Electronics ist ein ausgewiesener Kenner des Hausgeräte- und Einbaumarktes. Der neue Geschäftsführer stand bislang für die Einführung hochwertiger Hausgerätelinien in den Bereichen Einbau und Freistehend.
Die O+F A-Line verstärkt ihre Aktivitäten im Vertrieb und verpflichtet einen neuen Mitarbeiter für den Haubenvertrieb. Der neue Mann kommt aus dem Bereich Plasmafilter und bringt somit Beratungserfahrung mit. O+F A-Line gehört zu den Pionieren beim Einsatz der Plasma-Technologie.
Bei Brigitte Küchen geht der technische Leiter. Neu ins Team kommt ein Spezialist im Bereich Rastermaß, der zuvor für die Baumann Gruppe (Cube) und Rational Einbauküchen tätig war.
Zum 1. Dezember 2016 verstärkte sich Warendorf mit zwei weiteren Mitarbeitern. Zum einen komplettierte das Unternehmen seine Außendienstmannschaft, zum anderen verstärkte das Unternehmen seine Planungsabteilung.
Zum 1. Januar 2017 verpflichtet Beckermann Küchen einen neuen Handelsvertreter vom Wettbewerb. Der neue Mann wird für Beckermann im Norden NRWs reisen und somit als Pendant zu Manuel Schegene fungieren, der seit September für Beckermann den Süden NRWs bereist. Die Neueinstellungen waren durch die Auflösung der Handelsagentur von Steven Watson notwendig geworden. Schegene war zuvor schon für die Handelsvertretung von Watson tätig
In einem Gespräch mit der KüchenNews-Redaktion bestätige der stellvertretende Vorstandschef der MHK-Group, Werner Heilos, den Abschied eines Zentraleinkäufers. Der Einkäufer wechselt zum Jahresbeginn 2017 in die Hausgeräteindustrie.
Gut zweieinhalb Jahre stand der Key Accounter auf der Lohnliste von GfMTrend, jetzt zieht es den Küchenmanager in die Küchenmöbelindustrie, das wurde am Rande der sehr erfolgreichen und orderstarken GfMTrend Küchenmesse in Bad Gögging am Wochenende bekannt.
Das Possenspiel um die Eröffnung des Möbelhauses Segmüller hat ein hoffentlich nicht nur vorläufiges Ende gefunden. Die Eröffnung kann in Pulheim am 8. Dezember wie geplant stattfinden, allerdings muss Segmüller eine dicke Kröte schlucken.
Zum 1. Dezember gründete Petra Röse eine Handelsvertretung für Küchen und Zubehör. Im Portfolio hat sie künftig den Küchenhersteller KH System Möbel aus Melle und den Armaturen Hersteller Dornbracht aus Iserlohn.
der Vorstand der Alno AG mit den beiden Finanzjongleuren Max Müller und Ipek Demirtas an der Spitze zeigt mal wieder, was eine Rolle rückwärts mit seitlichem Salto nach vorn ist. Endlich hat sich ein Investor für die chronisch lahme Alno AG gefunden, da stellt der Vorstand deren Angebot an die Kleinaktionäre als zu niedrig dar. Im Klartext, Alno empfiehlt den Aktionären, das Angebot von 0,50 Euro pro Aktie abzulehnen, da es „nicht angemessen“ sei. Die Börse wertet die Alno-Aktie am Mittwoch (30.11.) mit 0,49 Cent nach 0,48 Cent am Dienstag (29.11.).
Die Tahoe Investors GmbH legte am Dienstag, den 16. November, ein freiwilliges öffentliches Angebot zur Übernahme weiterer Anteile an der Alno AG vor. Zeitgleich schlug Tahoe vier neue Mitglieder für den Aufsichtsrat von Alno vor, die dann mit der kartellrechtlichen Freigabe durch das Bundeskartellamt vom 19. November ins Amt gebracht werden konnten. Mit Forderungen an das Alno-Management sind die Bosnier jetzt auch vorne mit dabei.
Mitte November war es dann offiziell: Die japanische Panasonic Corporation wird ihren Aktienanteil von etwa 10 Prozent am slowenischen Hausgerätehersteller Gorenje nicht erhöhen. Panasonic bleibt damit drittgrößter Gorenje-Aktionär. Größter Anteilseigner des Hausgeräteherstellers ist die slowenische Kapitalgesellschaft Kapitalska Druzba mit über 16 Prozent, gefolgt von der zur World Bank Group gehörenden IFC mit ungefähr 12 Prozent. Panasonic und Gorenje werden weiterhin im Rahmen ihrer bisherigen Vereinbarungen zusammenarbeiten.
Am 17. November trafen sich rund 20 Vertreter der Mitgliedsunternehmen des Daten Competence Center e.V. (DCC) zu ihrer Jahreshauptversammlung am Verbandssitz in Herford. Neben dem Geschäftsbericht 2016, den Vorhaben im kommenden Jahr und den Verbandsfinanzen stand die gezielte Expansion der Branchenorganisation im Mittelpunkt, deren Lösungen inzwischen bis Asien zum Einsatz kommen.
Die Würth-Gruppe geht unter die Paketdienstleister. Geplant ist der Aufbau eines Netzes von Paketstationen mit dem ParcelLock-System. Diese werden im kommenden Jahr unter anderem vor den mehr als 430 Niederlassungen des Unternehmens bundesweit aufgestellt. Die ersten fünf aufgestellten Würth-Paketstationen in Gaisbach, Berlin, Bitburg, Saarbrücken und Hamburg sollen schon ab Dezember 2016 auf das ParcelLock-System umgerüstet werden.
Der Mendener Armaturenhersteller Kludi baut seine Kompetenz weiter aus. Neu im Team sind ein Vertriebsleiter, der sich auch in der Küche hervorragend auskennt und ein Branchenkenner, der den Beirat des Unternehmens ergänzt.
Bei Porta Möbel ändert sich einiges in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat. Überraschend kommt da die Verpflichtung eines langjährigen Branchenmanagers als Aufsichtsratschef.
Die BSH besetzt die Leitung ihrer Kältefabrik zum 1. Januar mit einem erfahrenen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen des BSH-Konzerns. Am Standort werden von 2.800 Mitarbeiter rund 1,6 Mio. Kühlgeräte per anno produziert.