ALNO AG: Auf und nieder – immer wieder
Die Entwicklung der Alno AG steht nach wie vor auf einem fragilen Gerüst. Da hilft auch der durch die Konzernspitze verbreitete Optimismus wenig. Während der Küchenbauer einerseits für das 1. Quartal von deutlichen Umsatzzuwächsen berichten kann, stehen andererseits wieder gestiegene Verluste auf der Tagesordnung. Wenig erfreulich das negative Eigenkapital und der Minimalwert der Aktie. Diesen sogenannten harten Fakten stehen aber auch eine Reihe von negativen, „weichen“ Fakten entgegen. Der personelle Aderlass hat dazu geführt, dass dem Unternehmen viel Know-how verloren gegangen ist. Aktuell werden die Abgänge der früheren Wellmann-Geschäftsführer Franz Ritter und Dirk Fischer diskutiert. Kurz vor der Hauptversammlung der Alno AG am 2. Juni ist also wieder ordentlich Feuer auf dem Kessel der Pfullendorfer. Seit dem Börsengang 1995 ein ewiges Auf und Nieder.