Älterer Mann mit Brille und grauem Anzug sitzt nachdenklich mit gefalteten Händen vor sich und blickt zur Seite
Manfred Eschholz ist tot

Drei ehemalige VKG-Führungsmanager sind tot

Manfred Eschholz starb nach langer, schwerer Krankheit am 2. Juni im Alter von 77 Jahren. Eschholz war maßgeblich am Aufbau der Pforzheimer Einkaufskooperation beteiligt, war die „rechte Hand“ des Geschäftsführers Dieter Mahr. Eschholz kam 1984 vom Einbaugerätespezialist Imperial zum VKG. Mit der Inhaftierung von Mahr 1999 und den danach einsetzenden Turbulenzen rund um den VKG lief auch die Zeit von Eschholz beim Verband ab. Zusätzlich litt Eschholz schon damals unter einer psychischen Krankheit und zog sich aus dem Berufsleben zurück.

Ebenfalls am 2. Juni starb Reinier Walthie, langjähriger VKG-Statthalter in den Niederlanden. Walthie war für Poggenpohl bei unserem Nachbarn unterwegs, bevor er 1989 den Auf- und Ausbau der erfolgreichsten VKG-Ländergesellschaft steuerte. Auch Walthie zog sich, wie Eschholz, im Zuge der VKG-Turbulenzen Ende der 90er Jahre aus dem Berufsleben zurück. Walthie starb im Alter von 85 Jahren.

Bereits am 12. Mai verstarb Dr. Fritz Dinkel im Alter von 71 Jahren. Dr. Dinkel war als Wirtschaftsprüfer der Lenker und Denker in allen VKG-Finanztransaktionen. Zusammen mit Mahr und Heinrich Becker geriet er 1999 ins Fadenkreuz der Ermittlungen wegen Untreue und Steuerhinterziehung. Seine Verurteilung wegen Beihilfe zur Untreue im Juni 2006 musste er bitter bezahlen. Einerseits die hohe Strafe, andererseits die verlorene Reputation als Wirtschaftsprüfer.