Leicht bringt Praxisaufgabe in Ostalb Hackathon ein
Im Mittelpunkt der von Leicht eingebrachten Challenge stand die Frage, wie lackierte Bauteile nach dem Lackierprozess eindeutig identifiziert und den jeweiligen Aufträgen zugeordnet werden können – ohne den Einsatz von Etiketten oder Markierungen, die die Oberflächenqualität beeinträchtigen könnten. Die Aufgabenstellung greift ein aktuelles Thema der digitalen Produktionsentwicklung auf und adressiert Herausforderungen im Umfeld von Smart Industry. Zum Auftakt erhielten die Teilnehmer bei Besuchen der Leicht-Werke in Güglingen und Kirchheim unter Teck Einblicke in die Fertigungs- und Lackierprozesse. Anschließend entwickelten sie innerhalb von vier Tagen verschiedene Lösungsansätze. Vorgestellt wurden unter anderem Konzepte für KI-gestützte Bilderkennungssysteme zur automatisierten Qualitätskontrolle und Bauteilzuordnung sowie RFID-basierte Tracking-Lösungen.
Für Leicht ist die Beteiligung Teil der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen in der Region. Das Unternehmen sieht darin eine Möglichkeit, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern, neue Perspektiven auf industrielle Fragestellungen zu gewinnen und frühzeitig Kontakt zu qualifizierten Nachwuchskräften aufzubauen. „Der Ostalb Hackathon hat gezeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Studierenden, Wissenschaft und Unternehmen liegt“, wird Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmaier in der Mitteilung zitiert. Mit dem Engagement unterstreiche Leicht die Bedeutung von Hochschulkooperationen sowie die Rolle von Digitalisierung und Innovation für die Weiterentwicklung industrieller Prozesse.