Weiße Kreideschrift „Leserbriefe!“ mit gelber Unterstreichung auf dunkler Tafel neben einem Stück Kreide
(Bild: fotolia/stockWERK)

Leserbrief

Sehr geehrte Frau Willach,
vielen Dank für Ihr Interesse an der Zertifizierung „Optimale Integration“.
Die Zertifizierungsrichtlinien werden derzeit in einem Technischen Arbeitskreis in der AMK erarbeitet. Die DGM als Zertifizierungsstelle wird dann auf Grundlage dieser Anforderungen ein Zertifizierungsprogramm erarbeiten. Dabei unterstützt uns Herr Prof. Thorsten Ober vom DIM Deutsche Institut für Möbeltechnik in Rosenheim.


Die Vorstellung des Labels auf der Messe, diente zunächst dazu, die Marktrelevanz des Themas zu testen. Erfreulicherweise haben sich eine Vielzahl von Händlern sehr für dieses Thema interessiert, so dass wir davon ausgehen, dass eine Erarbeitung der technischen Grundlagen in Abstimmung mit den Geräteherstellern und der Küchenmöbelindustrie umgesetzt wird.
Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
RA Jochen Winning
Geschäftsführer
Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.“

Anmerkung der Redaktion:
Die Zertifizierung ist erstmal ausgesetzt

In einem Gespräch mit der Redaktion am 26.10. erklärte Kirk Mangels, Geschäftsführer der AMK: „Falls das DGM-Label auf unseren Arbeitsergebnissen beruhen soll, kann es noch keine Zertifizierung geben. Es gibt nämlich noch keine Ergebnisse. Es gibt den Entwurf der Küchenmöbel-Hersteller in der AMK für sichtbare Einbaugeräte, auf dessen Grundlage diverse Arbeitsgruppen der E-Geräte-Hersteller eigene Positionen erarbeiten. Diese sollen danach in einer gemeinsamen Abstimmung zu einem Kompromiss gebracht werden. Die AEG stellt den Sprecher der E-Geräte-Fraktion. In das DGM-Label ist die AMK nicht involviert und das ist auch genauso richtig. Die DGM ist ein Möbel-Verband, während bei uns die Interessen aller Bereiche gleich gewichtet sind.“