Nachdenkliche Frau mittleren Alters mit Brille und gemustertem Schal sitzt in einem Innenraum und blickt leicht zur Seite.

Liebe Leser

Was bei Poggenpohl und auch bei Alno gezogen hat, ist der unverwüstliche Markenname. Beide Marken genießen in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad und haben als Küchenmarke in Deutschland und auch international keinen Schaden durch den jeweiligen Schlingerkurs genommen. Die Kraft der Marke zählt auf dem Investorenmarkt und da dürfen die Zahlen, so sieht es zumindest aus, durchaus schlecht sein. Über Alno und den Werteverfall haben wir in den vergangenen Monaten und auch Jahren hinreichend berichtet, aber bei Poggenpohl sieht die Entwicklung bislang ebenfalls nicht allzu rosig aus. Spricht ADCURAM heute von einem Umsatz, der bei 100 Mio. Euro liegen soll, so wurden 2014 laut uns vorliegenden Informationen lediglich 55 Mio. Euro bilanziert.

Davon abgesehen müssen beide Unternehmen, sowohl Alno als auch Poggenpohl, ihr Umsatzwachstum international generieren, der deutsche Markt hat sich in den vergangenen Jahren für beide Marken als zunehmend schwierig erwiesen. Alno wird in der kommenden Woche auf der LivingKitchen Feuerprobe mit dem neuen Mehrheitsaktionär Tahoe haben. Poggenpohl ist nicht auf der Messe präsent.

Trotz der Poggenpohl-Abstinenz bieten beide Unternehmen auf dem Kölner Küchenevent garantiert reichlich Gesprächsstoff. Ich bin sicher, wir werden in Köln spannende und informationsreiche Tage erleben. Es steht uns eine einzigartige LivingKitchen bevor, die ihren Stellenwert als nationale und vor allem aber internationale Plattform erneut beweisen muss. Auch oder gerade wenn neben Poggenpohl so interessante Unternehmen wie SieMatic, Bauformat/Burger und auch Franke fehlen.

Wir sehen uns in Köln,

Ihre Stefanie Willach 

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