Mittleren Alters sitzende Frau mit Kurzhaarfrisur und Brille, die nachdenklich zur Seite blickt und einen gemusterten Schal über einer dunklen Bluse trägt.

Liebe Leser

Zusammen mit dem Händlerbeirat Andreas Rütt schafften es Slav Lepenin und Manfred van Ginkel mich von der Zukunft der Marke „Warendorf Die Küche“ zu überzeugen. Slav Lepenin, Portfolio Manager von dem Warendorfer Investor CoBe, will das Unternehmen mit aller Macht auf Kurs bringen. Er hat die Fehler der Vergangenheit analysiert und will nun mit einem entschuldeten Unternehmen neu anfangen. Er scheute sich nicht zu betonen, dass letztlich die Insolvenz die einzige Möglichkeit war, das Unternehmen zu sanieren. Pensionsverpflichtungen, die noch aus der Miele-Zeit stammten, nahmen dem Küchenhersteller die Luft zum Atmen. Dazu eine miserable Personalpolitik, ein nicht vorhandener Vertrieb und noch viele hausgemachte Fehler mehr. Am 1. März geht es mit einer neuen Gesellschaft unter dem alten Eigner CoBe-Capital weiter. Dann kann der Markt die Frage, ob die Branche Warendorfer braucht oder nicht, beantworten.

Totgesagte leben länger. Unter dieser Maxime startete in der vergangenen Wochen die Zuliefermesse ZOW in Bad Salzuflen. Alle, die ein Trauerspiel erwartet hatten, wurden eines Besseren belehrt. Klar, die Messe versprühte nicht den Charme verganger Jahre, aber Besucher und Aussteller waren mit dem Geschehen deutlich zufriedener als erwartet. Aus diesem Grund habe ich mich auch entschieden, den Beitrag von Wilfried Wadsack zu veröffentlichen, der das Geschehen in Ostwestfalen aus meiner Sicht perfekt zusammenfasst. Viel Spaß beim Lesen wünscht,

Ihre Stefanie Willach

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