Mittelalte Frau mit Kurzhaarfrisur und Brille sitzt nachdenklich in einem Innenraum und trägt ein dunkles Oberteil mit gemustertem Schal.

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Gleichzeitig sind viele chinesische Unternehmen auf dem deutschen Markt tätig. Allen voran natürlich Haier. Doch aktuell drängt sich ein neuer Player ins Blickfeld, der sich reichlich deutsche Technikkompetenz zugekauft hat. Der chinesische Elektrogerätehersteller Midea hat zuletzt und gegen vielfältige Widerstände den deutschen Roboterbauer Kuka in Augsburg übernommen. Zu den Kernkompetenzen von Kuka gehören – wen wundert's – seit 1956 automatische Schweißanlagen für Kühlschränke und Waschmaschinen.

Midea braucht das Know-how zwar auch für den Eigenbedarf, da in der südchinesischen Provinz Guandong laut Medienberichten Mitarbeiterschwund herrscht. Doch Midea, zunächst stark mit Klimaanlagen, ist beispielsweise über Wuxi (BSH) auch im Kältegerätesektor aktiv. Das Engagement auf dem Großgerätemarkt will Midea ebenfalls ausweiten, so kauften die Chinesen vom japanischen Hausgerätekonzern Toshiba im Frühjahr das komplette „Weiße Ware“-Geschäft zu.

Schon auf der IFA feierte Midea Premiere mit Einbaugeschirrspülern, Dampfgarern und Mikrowellen in besten Leistungsklassen. Bei Mikrowellen belegt das Unternehmen weltweit nach eigenen Angaben den 1. und bei Geschirrspülern den 3. Platz im Ranking. Das Unternehmen betreibt drei Produktionsstätten und zwei F&E-Zentren in China sowie eine Produktionsstätte in Weißrussland und ein F&E-Zentrum im italienischen Bologna.

Da ist es nur richtig, dass Gabriel auf fairen Investitionsbedingungen beharrt. Weiter darf es für deutsche Unternehmen keinen Joint-Venture-Zwang in China geben und auch der Urheberschutz sollte gewährleistet sein. Nur dann macht die Zusammenarbeit mit China Spaß,

meint Ihre  Stefanie Willach

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