Ältere Frau mit dunklem Kurzhaar lächelt in Freizeitkleidung vor einer Backsteinwand in die Kamera

Liebe Leser:innen

Es scheint, als ob wir mit einer Inzidenz von wieder 35 das Schlimmste hinter uns haben, nach der wiedergewonnen Freiheit schielen können, einen Besuch in der Gastronomie, im Freibad und eben auch in allen Geschäften wieder ohne Termin planen können. Ich kann das Aufatmen im Handel und vor allem auch bei den großflächigen Möbelhäusern beinahe körperlich spüren, kann fühlen, wie sich die Industrie mit ihren Partnern im Handel freut. Jetzt gilt es nur noch Versorgungsengpässe bei Vormaterialien, Lieferschwierigkeiten und Terminprobleme zu überwinden. Ich bin sicher, auch das wird uns in absehbarer Zeit gelingen.

Es scheint, als ob die Branche jetzt schon freudig zu den Herbstmessen nach Ostwestfalen blickt. Neue Aussteller wie der amerikanische Hochwertanbieter StudioBecker im Forum 26 oder das neue Ausstellungszentrum IDF34 in Löhne – ebenfalls mit hochwertigen amerikanischen Styles unterwegs – zeigen, wohin die Reise in Ostwestfalen geht. Da überrascht es nicht, dass es den Spezialisten für Dunstabzüge und Kochfelder BORA ebenfalls nach Ostwestfalen zieht. Das Unternehmen hat sich einen Bauplatz in Herford vis à vis zum österreichischen Beschlägehersteller Blum gesichert und möchte künftig von dort aus Ansprechpartner für die Kunden im Norden sein. Vorbild für den Neubau soll das Bora-Gebäude im österreichischen Niederndorf sein, flüsterte uns ein Branchenkenner aus OWL. Bora-Gründer Willi Bruckbauer wird unter Garantie einen großen Wurf wagen. Gerade gestartet ist das Unternehmen im Mai mit seiner Bora Academy am Standort in Neutraubling. Ende Juni sollen dann in Raubling die „Inspiration Days“ stattfinden. Und Bora will ein Geheimnis um „die neue Leichtigkeit des Kochens“ lüften. Es bleibt also spannend, spätestens dann wird sich Bruckbauer auch zu den Bauplänen in OWL äußern müssen.

Richtig Spaß macht mir die Meldung, dass sich Horst Paetzel in die „Höhle der Löwen“ wagt, bis zum Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob es ihm gelingt, einen Löwen zu finden, der 20 Prozent der Firmenanteile für 100.000 Euro übernimmt. Ich drücke ihm auf alle Fälle die Daumen, dass es klappt, auch wenn seine Innovation schon von 2018 ist. Natürlich freue ich mich auch auf seinen wie immer ausführlichen Wortbeitrag in der gewohnt sonoren Stimmlage.

Bleiben Sie gesund und freuen Sie sich auf weitere Lockerungen der Pandemiebeschränkungen,

Ihre Stefanie Willach

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