Lächelnde Frau mittleren Alters in dunkler Steppjacke und weißem T‑Shirt lehnt entspannt an einer Backsteinwand und blickt direkt in die Kamera.

Liebe Leser:innen,

Die Konsequenzen der derzeitigen Rahmenbedingungen und die kommenden Entwicklungen mag niemand vorauszusagen, deshalb fehlen in dieser Ausgabe in jeder Bilanz die sonst so optimistischen Prognosen. Wir, meine Kollegin Charlotte Trepel und ich, haben bei unseren Besuchen eine gute Stimmung erlebt, viel Selbstbewusstsein gesehen und auch erfahren, wie sich die Unternehmen einem sich mit Sicherheit abschwächenden konjunkturellen Szenario stellen wollen.

Besonders eindrucksvoll war für mich die Entwicklung bei der MHK Group und für Charlotte Trepel der neue Spirit bei Küchenring. Für die MHK-Group formulierte Vertriebsvorstand Dr. Olaf Hoppelshäuser: „Wir sind eine wertschätzende und keine konfrontative Kooperation. Wir sind gemeinsam auf der Seite der Lösung.“ Dieses eindrückliche Zitat bezieht sich auf den Dreiklang von Industrie, Handel/Handwerk und MHK Group. Vorstandschef Werner Heilos gab Digitalisierung als wichtigstes Ziel und wichtigste Anforderung für die Zukunft an. Insgesamt soll sich die MHK-Group, so lautetet die Anforderung von Aufsichtsratschef Prof. Dr. Rainer Kirchdörfer, als flexibles, kundennahes Unternehmen präsentieren. „Familiengesellschafter sind kundennahe Unternehmungen, die ihre Prozesse intern besser in den Griff bekommen und auch auf der Kostenseite vernünftig aufgestellt sind.“ Im Zuge der derzeitigen Preissteigerungen bei Vormaterialien und in der Küchenmöbel- sowie Hausgeräteindustrie rechnet Werner Heilos mit deutlich zweistelligen Preissteigerungen. Kirk Mangels, Vorstand Kommunikation, präsentierte den Zusammenschluss von Infotext und Macrocom zu der neuen, modernen Digitalagentur MIYU mit den Worten: „Wir wollen die Branche mit unseren Digitalaktivitäten treiben.“

Bei Küchenring war zur Jahreshauptversammlung der Wechsel an der Spitze abgeschlossen. Die ehemaligen Macher Joachim Bringewald und Manfred Töpert wurden standesgemäß verabschiedet. Jürgen Feldmann (schon seit 2019 dabei) und Marco Steinmeier übernehmen das Ruder und das mit dem nötigen Selbstbewusstsein und der Unterstützung von Beirat und Gesellschafter. Jürgen Feldmann schwor die Küchenring-Mitglieder auf die digitale Transformation ein und betonte vor allem, dass sich die Gesellschafter fit für diese Herausforderungen machen müssen. Feldmann war es auch, der das Küchenring-Team auf die Bühne holte: „Begrüßen Sie das beste Team der Welt im besten Verband der Welt“, gab es einen Motivationsschub für Mitarbeiter und Gesellschafter.

Diesen frischen Wind wünsche ich uns alle für die kommende Zeit. Die nötige Kraft, den aktuellen Krisen zu trotzen, und vor allem den Mut, über Grenzen hinweg gut zusammenzuarbeiten. Sollte es in den vergangenen Wochen im Zuge von Preiserhöhungen, Preisgesprächen zu Unstimmigkeiten gekommen sein, folgen Sie doch der Formulierung von Dr. Olaf Hoppelshäuser, seien Sie wertschätzend statt konfrontativ,

Ihre Stefanie Willach

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