Nachdenkliche Frau mittleren Alters mit Brille und gemustertem Schal sitzt in einem Innenraum und blickt leicht zur Seite

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Damit bin ich aber auch schon wieder bei der vorliegenden küchennews-Ausgabe. Dass man in der heutigen Zeit nur clevere Ideen haben muss, zeigt das dänische Unternehmen reform-Küchen, das jetzt auch mit einem Studio in Köln vertreten ist. Die Dänen empfehlen und helfen ihren Kunden sogar bei der Auswahl einer Ikea-Küche, gekauft wird dort der Korpus, der dann mit den Fronten und Arbeitsplatten von Reform-Küchen veredelt werden soll. Irgendwie finde ich die Idee befremdlich, gleichzeitig aber auch grandios. Mir fällt dazu ein Ausspruch von Niki Lauda ein: Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können. Ikea kann Menge und Uniformität. Reform Küchen kann Individualität.

An diesen Entwicklungen merkt man freilich, mit welcher Wucht an den Vertriebswegen gerüttelt und geschüttelt wird. Der Küchenfachhandel ist allerdings aus meiner Sicht schon auf einem guten Weg, um online Appetit zu machen und stationär zu verkaufen. Kaum ein Küchenhaus, das derzeit neu eröffnet wird, bei dem die Zeichen nicht auf Digitalisierung stehen. Moderne Touch-Bildschirme, VR-Brillen und vernetzte Hausgeräte sind heute im Küchenhaus zuhause.

Meine Kollegin Charlotte Trepel machte jedenfalls auf der imm cologne die Erfahrung, dass das „Smart Village“ schon längst keine Zukunftsvision mehr ist, sondern als Realität Tag für Tag ein Stückchen näher rückt. Verpassen Sie es nicht, mit Ihrem Geschäft auf den Zug aufzuspringen,

In diesem Sinne,

Ihre Stefanie Willach

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