Mittleren Alters Frau mit kurz geschnittenen braunen Haaren, Brille und gemustertem Schal sitzt nachdenklich in einem Innenraum und blickt leicht zur Seite

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Das wird wahrlich kein leichter Job für den neuen Messemacher und Nachfolger von Arne Petersen, Matthias Pollmann. Und genau an dieser Stelle offenbart sich das zweite Dilemma für Köln: Mit Eike Fuchs und Arne Petersen haben die Verantwortlichen der LivingKitchen seit dem Sommer ihren Abschied von Köln erklärt. Sowohl Fuchs als auch Petersen hatten sich nach dem Weggang von Frank Haubold im Herbst 2013 mühsam ihre Sporen bei den anspruchsvollen Ausstellern verdient. Beide hatten auch noch an der umfangreichen Weiterentwicklung des Messeformats „LivingKitchen2035“, das zur Möbelmesse 2018 vorgestellt werden soll, mitgearbeitet. Warum die beiden LivingKitchen-Macher Köln verlassen, kann nur gemutmaßt werden.

Für die Verantwortlichen in Köln heißt es jetzt, keinen Monat nachdem sie die LivingKitchen als „das größte und internationalste Küchenevent der Welt“ gefeiert haben, „Gehen Sie zurück auf Los“. Denn im Branchen-Monopoly ist durchaus damit zu rechnen, dass die Ausstellerfront weiter abbröckeln wird. Mit Leicht Küchen oder Häcker Küchen fallen mir zwei Unternehmen ein, die ihre Unzufriedenheit mit Köln durchaus öffentlich kommunizieren. Die Hausgeräteindustrie hat ihre Plattform in Deutschland sowohl auf der IFA als auch auf der KüchenMeile A30 gefunden. Wie sagte Gaggenau-Geschäftsführer Peter Bruns nach dem Auftritt der Edelmarke im House4Kitchen so schön: „Hier gehören wir hin.“

Bleibt nur noch abzuwarten, wann nach Neff und Gaggenau auch Siemens und Bosch ihre Zelte in OWL aufschlagen; ich persönlich glaube, dass wir die BSH-Marken schon im Herbst 2018 im Großraum Löhne finden werden.

Spannende Zeiten, findet Ihre Stefanie Willach

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