Glatzköpfiger Mann mit Bart im Anzug, der in einem Büro vor einer Wand mit ausgedruckten Dokumenten und Layouts in die Kamera blickt
Schwinn-Geschäftsführer Oliver Hoffmann geht davon aus, dass sich der Warenverkehr mit China jetzt wieder sukzessive verbessern wird. Auch sei die Zamak-Produktion in Polen kaum betroffen

Schwinn fährt deutsche Produktion vorübergehend runter

Lediglich die in Ober-Ramstadt ansässige Produktion der Kunststoffgriffe wird am 1. April 2020 heruntergefahren. Die Bereiche Warenannahme, Versand und Logistik bleiben besetzt, damit Schwinn – wenn auch mit kleineren Einschränkungen – lieferfähig bleibt. Den Kontakt zu den Kunden halten die Mitarbeiter aus dem Innen- und Außendienst per E-Mail aufrecht.

Geschäftsführer Oliver Hoffmann berichtet, dass das Werk in Polen derzeit nicht von einer Schließung betroffen sei; die Zamak-Produktion laufe weiter – wenn auch mit reduzierter Ausbringung, weil sich zahlreiche Mitarbeiter landesüblich in der Kinderbetreuung befänden. Die Zulieferbetriebe in China hätten die Produktion zu 80 Prozent wieder aufgenommen, Luftfrachten seien möglich. Darum geht Hoffmann davon aus, dass sich der Warenverkehr mit China recht bald sukzessive verbessern wird. Schwinn bewertet die Situation täglich neu und bereitet sich darauf vor, den Betrieb in Ober-Ramstadt auch vor dem 30. April 2020 wieder aufzunehmen.