Verschnaufpause im Streit um Klausner-Verträge
Die schlimmsten Befürchtungen sind ersteinmal vom Tisch. Nach einem Vergleich zwischen dem österreichischen Holzkonzern Klausner und dem Land NRW wird die heimische Holzwirtschaft auch weiterhin mit Fichtenstammholz aus der Region beliefert werden können. Der Sägewerks-Konzern Klausner hatte zunächst versucht, mit einer Einstweiligen Verfügung sämtliches Holz für sich zu beanspruchen, das in Nordrhein-Westfalen eingeschlagen wird. Grundlage dafür sind Verträge, die nach dem Orkan Kyrill 2007 unter fragwürdigen Umständen zustande gekommen sind. Erste Rufe nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss und der Staatsanwaltschaft werden laut.