Kaum hat der Online-Händler reuter.de seinen Kreuzzug gegen Dornbracht erfolgreich zu Ende geführt, nimmt sich das Mönchengladbacher Unternehmen den Internet-Giganten „Google“ vor.
Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des großen italienischen Haushaltsgeräteherstellers Indesit Company S.p.A. („Indesit“) durch seinen US-amerikanischen Konkurrenten Whirlpool Corporation („Whirlpool“) im Rahmen der EU-Fusionskontrollverordnung freigegeben.
Endlich kann die Pfullendorfer Alno AG wieder einmal positive Zahlen melden. Laut GfK erzielte die Alno Gruppe in den einzelnen Vertriebskanälen ein Wachstum zwischen 0,8 und 1,9 Prozent. Ob Vertriebsvorstand Ralph Bestgen gläubiger Katholik ist, ist nicht überliefert, aber dieses denkwürdige Ergebnis sollte zumindest ein Kerzchen in der Pfullendorfer Stadtkirche St. Jakob wert sein.
Auf der Beliebtheitsskala der Verbraucher steht die Einbauküche ganz oben, weit vor dem Hausgerät. Wie sonst erklärt sich die stetige Zunahme von neuen Vermarktern, die sich mittlerweile in der Branche tummeln.
Mit dem heutigen Tag eröffnet die Küchen Quelle ein Stationärgeschäft mit 220 m² Ausstellungsfläche und einem Untermieter mit Kaminöfen. Zusätzlich haben die Quelle-Vertreter künftig auch Stühle und Sessel im Programm
Die deutsche Pyramis Vertriebsgesellschaft hat künftig Granitspülen aus eigener Produktion im Sortiment. Die griechische Muttergesellschaft hat ein eigenes Werk aufgelegt.
Zum Jahresbeginn 2014 war Karel de Weger angetreten, um in den Niederlanden eine Küchenkooperation für Garant aufzubauen. Die CV Keukens sollte unter dem Dach der Garant Marketing & Services Nederland CV, die von Cees de Gelder geführt wird, agieren. Doch daraus wird nun nichts.
Im Rechtsstreit mit Dornbracht hat der Online-Händler Reuter jetzt vom Bundesgerichtshof Recht bekommen. Reuter hatte gegen sogenannte "Fachhandelsvereinbarungen" von Dornbracht geklagt. Das OLG hatte Dornbracht zu einer Schadensersatzzahlung verurteilt, gegen die sich Dornbracht wehrte.
Karlheinz Mergelsberg, der ein Vierteljahrhundert auf der Lohnliste von inside-wohnen stand, und den Verlag im vergangenen Jahr verlassen hat, meldet sich mit einer eigenen Infoplattform für die Möbelbranche im Internet zurück.
Jetzt ist es auch offiziell bestätigt worden: Der langjährige Roller-Einkaufsgeschäftsführer René Pflücke und die Einkaufsleiterin Möbel, Ulrike Tenks, verlassen das Unternehmen und sind ab sofort freigestellt. Über die Hintergründe der Trennung wahrt Gelsenkirchen in bewährter Manier tiefes Schweigen. Erst kürzlich hatten wir berichtet, das Kücheneinkäufer Alfred Barth das Unternehmen verlassen hat.
Nach langem Hin und Her ist eine Lösung für RWK Einbauküchen/Kuhlmann gefunden. Das chinesische Unternehmen Boloni übernimmt den Engeraner Küchenhersteller über seine deutsche Tochtergesellschaft Tellmach GmbH. Deren Eigner verkehrt in höchsten politischen Kreisen und berät auch bisweilen die Bundesregierung.
Nach einer mehr als einjährigen Projektphase werden jetzt bei ewe/FM die Weichen in der Kundenbetreuung neu gestellt: Die neue Vertriebsorganisation wird zum Jahreswechsel bei ewe/FM umgesetzt. Dann verabschieden sich Herbert Traxler, langjähriger FM-Prokurist und Geschäftsführer sowie sein Verkaufsleiter, Bruno Reitmayer, zeitgleich in den Ruhestand.
Sechs Jahre stand der Manager als Geschäftsführer an der Spitze des Küchen-Verband KVS in Zürich. Zum 30. September folgt der Rückzug, ein Nachfolger steht bereits fest.
Das Gütersloher Familienunternehmen Miele schnallt seinen Gürtel in Deutschland erneut enger und strafft Vertrieb und Service. Dem harten Schnitt fallen die Vertriebszentren (VSZ) in Bochum, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe und München sowie das Dienstleistungszentrum in Berlin zum Opfer. Im Innendienst sind an den genannten Standorten 300 Mitarbeiter betroffen. Bereits zum Jahresende 2004 hatte Miele seine damals 14. Vertriebszentren auf sechs eingedampft (KN 20/03). Schon seit 2012 wird die Sparte „Professional“ zentral verwaltet. Nun also das komplette Aus für die VSZ.
Die Stimmung auf den Küchen-Hausmessen in Ostwestfalen war gut. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz der Küchenmöbelindustrie um gut 3 Prozent und sorgte in den meisten Fällen für zufriedene Gesichter. Die Besucherzahlen dürften über Vorjahr gelegen haben, zumal auch die Zahl der ausländischen Messebesucher gefühlt zugenommen hat. Dies lässt sich auch aus dem Zahlenwerk des VdDK belegen. Der Auftragseingang aus dem Ausland lag mit gut 5 Prozent zum 31. Juli deutlich über Vorjahr. Von unseren niederländischen Nachbarn sind endlich wieder positive Nachrichten zu hören.
Wer in Ostwestfalen nicht von Lacklaminat sprach, wird die Überschrift mit der forschen Abkürzung „Lala“ nicht verstehen. Aber es war nahezu unmöglich keinen Hersteller zu finden, der nicht auf das Folienthema „Lacklaminat“ aufgesprungen ist, und diese preiswerte Front – die direkt in den Preisverhau stürzte – nicht brachte. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel. Ansonsten standen die Hausmessen im Zeichen eines leichten Besucherzuwachses vor allem aus unseren Nachbarländern Benelux, aber auch aus Polen, Russland und der Ukraine reisten mehr Besucher in die Region zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge.
Zu den schönsten und auch beliebtesten Messezentren in Ostwestfalen gehört das Gut Böckel. Ankermieter Blanco feuerte wieder einmal ein Neuheitenfeuerwerk ab. Und auch Miele überraschte nach der IFA noch mit der einen oder anderen Neuheit für den Küchenhandel. Bauknecht bezog im Schafsstall sein eigens eingerichtetes Schulungszentrum.
Abonnenten unserer Zeitschrift KüchenNews lesen in dieser Rubrik die neuesten Personalien, die wir auf den Hausmessen in Ostwestfalen erfahren haben. Insgesamt haben neuen Branchenteilnehmer Eingang in unsere Rubrik gefunden.
Journalisten aus dem deutschen und europäischen Ausland trafen sich vom 23. bis 24. September auf der Baleareninsel Mallorca, um von Vertretern der KölnMesse mehr über den aktuellen Anmeldestand zur Living Kitchen 2015 zu erfahren.
Nach den jetzt veröffentlichten Zahlen hat die niederländischen Mandemakers Groep Holding B.V. in Waalwijk in den letzten Jahren kräftig Federn gelassen.
Der schwedische Nobia-Konzern trennt sich von seinen Handelsaktivitäten in Frankreich. Wie der Konzern heute Morgen mitteilte, habe man einen Käufer gefunden.
Also doch: Die Sau ist durchs Dorf getrieben und im richtigen Stall gelandet. Die Robert Bosch GmbH übernimmt den 50-Prozent-Anteil von Siemens am gemeinsamen Joint Venture Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH. Der Kaufpreis liegt bei 3 Mrd. Euro. Zudem erfolgt vor Vollzug der Übernahme eine zusätzliche Ausschüttung von jeweils 250 Mio. Euro von BSH an Siemens und Bosch. Damit sind alle Gerüchte um mögliche Übernehmer wie Samsung, Whirlpool, Haier, etc. vom Tisch. Es gibt eine rein deutsche Lösung für die BSH. Die Zukunft der Marke Siemens scheint im Hausgerätebereich langfristig gesichert.
Die Küppersbusch Hausgeräte GmbH verpflichtet einen ehemaligen Branchenmanager als Geschäftsführer. Damit bestätigt sich die Regel, dass die Branche niemanden verliert, wieder einmal.
"Die deutsche Küchenmöbelindustrie hat sich auch im Jahre 2014 deutlich besser entwickelt als andere Sparten der Möbelindustrie." So das Fazit des VdDK-Vorsitzenden Stefan Waldenmaier zu den Umsatzergebnissen seiner Branche im laufenden Jahr 2014.
Der Regener Granitspülenhersteller Schock positioniert sich zum 90. Geburtstag als hochwertige Lifestyle-Marke. Gezeigt wurde die neue, moderne Schock-Welt im E-Werk in Berlin – Geburtsstätte der Techno-Musik weltweit. Das Unternehmen hatte bewusst Berlin als Präsentationsplattform gewählt, um für die angereisten rund 180 Distributoren und Kunden aus über 32 Ländern bestens erreichbar zu sein.
eine erfolgreiche IFA liegt hinter uns. Berlin war spannend, die Hausgeräteindustrie hat ihren festen Platz erobert und auch in Sachen Einbaugeräte gab es einiges in Berlin zu sehen. Beinahe erschreckend fand ich allerdings die Dominanz von Samsung, die den neuen CityCube geradezu besetzten und Unsummen in ihren Auftritt investierten.
Die IFA in Berlin, die am vergangenen Mittwoch nach sechs offiziellen Messetagen plus zwei vorangehenden Pressetagen zu Ende ging, konnte die hohen Erwartungen der Hausgeräteindustrie und auch der Fachbesucher in diesem Segment erfüllen. Es brummte kräftig auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm. Dabei war die Stimmung in Berlin getragen von den hohen Erwartungen an das Messegeschäft, das im vergangenen Jahr Orders in Höhe von 4 Mrd. Euro in die Kasse der Aussteller spülte. Die IFA 2014 war nicht nur die flächenmäßig die Größte, sondern sie hat scheinbar auch alle Orderrekorde gebrochen. Laut Dr. Reinhard Zinkann, Sprecher der Hausgeräte-Gruppe im ZVEI, ist der Marktaufschwung in Europa und Nordamerika deutlich spürbar gewesen.
Seit Jahren zählt der Küchenring zu den erfolgreichsten Verbänden der Küchenszene. Wirbt mit seiner Transparenz und Offenheit. Dabei wird schon seit geraumer Zeit gemunkelt, dass es sich nicht, wie früher auch von uns geschrieben, um einen genossenschaftlichen Verbund handelt, sondern dass Küchenring und auch der Schwesterverband Alliance letztlich den Altvorderen Prof. Dr. Ulrich Dornieden und Norbert Philipp gehören. Somit wäre der Küchenring schließlich und endlich ein inhabergeführter Verband wie Der Kreis oder MHK. Schwerer wiegt allerdings der gerichtliche Vorwurf, dass die Mitglieder - nicht wie vom Verband vorgegeben, Gesellschafter sind – und somit de facto nicht über die Geschicke des Verbandes mitbestimmen können.
Nach der Ankündigung von Ikea, ab sofort ein lebenslanges Rückgaberecht einzuführen, diskutieren Möbelbranche und Wirtschaftsfachleute heftig über den jüngsten Coup der Schweden. Während die einen darin eine geniale Maßnahme zur Stärke von Marke und Image sehen, halten die anderen die ganze Aktion für „kaufmännisches Harakiri“. Allerdings: Keine drei Tage nach Bekanntwerden des jüngsten schwedischen Vorstoßes zieht mit Haier bereits ein großer Hausgeräte-Hersteller nach.
Abonnenten unserer Zeitschrift KüchenNews lesen in dieser Rubrik aktuelle Meldungen über eine bedeutende Messeabsage, über einen Neuzugang im Außendienst von Störmer Küchen und noch einige Kurzmeldungen mehr.
Der eine war in der Sanitärbranche abgetaucht, der andere betätigte sich zwischenzeitlich als Personalberater. Nun melden sich die beiden Branchenprofis zur Hausmesse in Ostwestfalen zurück.
Bei KH System Möbel stehen die Zeichen weiter auf Expansion. So hat das Unternehmen rechtzeitig vor der Hausmesse das Team verstärkt. Die künftig die Betreuung des Fachhandels vor Ort verbessern sollen.
Die Chancen für den Küchenmöbelhersteller RWK Einbauküchen/Kuhlmann scheinen tatsächlich nicht schlecht zu stehen. Heute meldet das Unternehmen, dass es „Unter neuer Führung schon bald wie geplant durchstarten kann.“
Die Bosch Siemens Hausgeräte GmbH kommt nicht zur Ruhe. Nach der kostspieligen Rückrufaktion für Geschirrspüler im vergangenen Jahr – wir berichteten ausführlich – kommt nun der nächste Rückruf. Betroffen sind Wäschetrockner. Bis heute liegen 26 Meldungen von Kunden vor, bei denen es genau wie bei den Geschirrspülern zu Schmorbränden kam.
Der Küchentechnik-Spezialist Franke besetzt die vakante Position des Regionalverkaufsleiters Süddeutschland hochkarätig. Der neue Mann im Franke Team berichtet an Markus Wegmann, Franke Verkaufsleiter, der die Region zuletzt interimsmäßig mitbetreut hatte.
Zum 9. Mal zeichnet der Bundesverband Mittelständischer Küchenfachhandel die besten Neuheiten des Jahres aus. "Zur Jury gehören keine renommierten Designer, Künstler oder Möbel-Prominente sondern Menschen aus der Praxis, unsere Küchenfachhändler", so der Hans Hermann Hagelmann, der amtierende Präsident des BMK.
Am vergangenen Montag (8.9.) teilte der schwedische Electrolux-Konzern der Öffentlichkeit mit, dass die Übernahme der GE Hausgerätesparte „in trockenen Tüchern“ ist. Electrolux zahlt für das Hausgerätegeschäft der Amerikaner rund 3,3 Milliarden US- Dollar (2,5 Mrd. Euro). Der Kaufpreis fließt bar, abgewickelt wird das Geschäft u.a. mit Hilfe der Deutschen Bank.
Die Geschäftsgebaren asiatischer Konzerne sind schlichtweg anders, als die europäischer Unternehmen. So setzte Samsung Electronics seinen Hausgerätegeschäftsführer drei Tage vor der IFA auf einen neuen Topf.
2015 geht es los mit Einbaugeräten von Panasonic. Der japanische Konzern will mit einer kompletten Einbaugeräte-Range auf den deutschen Markt vorstoßen. Das „Kick off“ kommt im Januar 2015 zur Living Kitchen in Köln, an der die Japaner dann erstmalig teilnehmen. Lieferstart soll im März 2015 sein. Wie bereits berichtet verpflichtet Panasonic den ehemaligen Bauknecht-Mitarbeiter Ulf Triebener, der aktuell dabei ist eine Außendienstmannschaft für den Küchen- und Möbelhandel aufzubauen. Die Geräte werden ab dem gehobenen Mittelpreis-Segment mit Tendenz nach oben positioniert. Die Kernkompetenz liegt dabei im Bereich Kochen sowie bei Induktionskochfeldern. Zugekauft werden Dunstabzugshauben und Geschirrspüler aus dem gemeinsamen Joint Venture mit Gorenje. Erste Prototypen sind ab morgen auf der IFA zu sehen.