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Küchen-News

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Update: Küchenhandel sieht Licht am Ende des Tunnels

Bei den Beratungen von Bund und Ländern über die weiteren Schritte in der Corona-Pandemie wurde sich eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis zum 3. Mai verabredet. Es sind stufenweise Lockerungen vorgesehen. So dürfen in einem ersten Schritt ab dem 20. April Geschäfte wie Möbel- und Küchenfachhandel, Buchhandlungen, etc. wieder öffnen.Einzig NRW mach eine Ausnahme, hier dürfen auch die großflächigen Einrichtungshäuser aufmachen.

Alle Geschäfte bis zu unter 800 Quadratmetern sollen „unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen.“ Damit darf der Küchen- und Möbelfachhandel mit Verkaufsfläche bis 800 Quadratmetern ab Montag wieder ans Netz gehen. Die großen Vollsortimentsmöbelhäuser bleiben zunächst noch außen vor. Eine Ausnahme macht, wie heute Wirtschaftsminister Laumann verkündete, NRW, hier darf auch der großflächige Möbeleinzelhandel ab Montag wieder öffnen. Eine Entscheidung die durchaus Sinn macht, denn schon zu strengsten Lockdown-Zuständen durften ja auch die Baumärkte ihre Türen aufschließen. VDM-Hauptgeschäftsführer Jan Kurth hatte in einer Stellungnahme eingefordert, dass eine Gleichbehandlung des Einrichtungshandels erfolgen müsse:" Wenn wir nicht den kompletten stationären Handel bedienen können, droht ein extremer wirtschaftlicher Schaden auch auf Seiten der Industrie". Nicht die Größe sei entscheidend, sondern ein überzeugendes Hygiene- und Zugangskonzept.

Weiterhin geschlossen bleiben Sporteinrichtungen, Schwimmbäder, Konzerte, Restaurants, Bars, Kneipen sowie Messen. Auch Kirchen sollen nach den Vorstellungen des Bundes und der Ministerpräsidenten der Länder geschlossen bleiben. Großveranstaltungen bleiben bis Ende August untersagt.

Der Schulbetrieb soll erst ab dem 4. Mai wieder starten. Auch die Grenzkontrollen werden bis zum 4. Mai verlängert, die Übergänge nach Belgien und in die Niederlande sollen offen bleiben.




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