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Karl-Heinz Baumann ist verstorben

Karl-Heinz Baumann auf einem Foto von 1999

Karl-Heinz Baumann, der frühere geschäftsführende Gesellschafter von Geba Küchen, ist am vergangenen Sonntag, den 20. 12. 2020 im Alter von 86 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Baumann hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

Karl-Heinz Baumann stieg 1954 in den väterlichen Betrieb Geba Küchen ein, eine typische mittelständische Küchenschmiede in OWL. Mit einer Ausnahme, schon sehr früh begannen die Löhner über den deutschen Gartenzaun zu schauen.1965 Gründung einer Vertriebstochter in Frankreich, 1971 ein Montagewerk in Marloie/Belgien. Doch was heute Küchenmöbler jubilieren lässt, brachte Geba 1991 in extreme Schieflage. Der zum geschäftsführenden Gesellschafter aufgestiegene Karl-Heinz Baumann gab damals 57 jährig auf. Am 30. Juni 1992 räumte er seinen Schreibtisch. Offiziell trat damals die Movanorm Max Ospelt AG in Vaduz/Liechtenstein, als Käufer auf. Ospelt war allerdings nur ein Strohmann für den ehemaligen VKG-Verbandschef Dieter Mahr. Eigentlich wollte Baumann nach seinem Ausstieg nur noch Golf spielen. Doch bereits 1994 übernahm er die Vertretung des ungarischen Küchenmöbelherstellers Tisza (die später in Konkurs gingen). In Marloie übernahm Baumann 1998 ein kleines Küchenstudio sowie ein Lagergeschäft mit Arbeitsplatten, Paketküchen und Küchenzubehör, das er 2006 wieder veräußerte. Zuletzt widmete sich Baumann vor allem seinen gesellschaftlichen und vor allem sozialen Aktivitäten. Er engagierte sich im Verein Agape (Nächstenliebe), der sich um verlassene und behinderte Kinder in Rumänien kümmert und vor allem in der Betreuung in der Flüchtlingshilfe. An der Branche und dem gesellschaftlichen Leben war er bis zuletzt stark interessiert. Baumann verstarb am 20. Dezember im heimischen Löhne.




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